Die Arbeitsplanung für das nächste Jahr und der Startschuss für die Gründung eines eigenen Vereins: Der Dachverband Lesben und Alter hat für sein Bundestreffen am 16. Oktober in Berlin ein ehrgeiziges Programm. Weitere Informationen gibt es hier.

Am 27. und 28. August fand in Berlin der Tag der Offenen Tür der Bundesregierung statt. Mit dabei: Der Dachverband Lesben und Alter - an einem gemeinsamen Stand mit der Bundesinteressenvertretung Schwuler Senioren BISS.

An der zweitägigen Veranstaltung des Dachverbands Lesben und Alter hatten im vergangenen Herbst rund 80 Fachfrauen und Netzwerkerinnen aus allen Teilen Deutschlands teilgenommen. Ihr Fazit: Es wird höchste Zeit, den mindestens 530.000 gleichgeschlechtlich orientierten Frauen in der dritten und vierten Altersphase Gehör in der gesellschaftlichen Altersdebatte zu verschaffen.

Mit allen Referaten und Zusammenfassungen aus den Workshops zeigt die reich bebilderte Dokumentation die zahlreichen Facetten, die soziale Vorsorge für das Alter lesbischer Frauen umfasst.

Die Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren (BISS) hat die Kampagne „Offene Rechnung: § 175 StGB“ gestartet. Damit weist sie auf den Missstand hin, dass die Opfer der Schwulenverfolgung unter dem § 175 StGB immer noch als rechtskräftig „vorbestraft“ gelten. 

Wir freuen uns, heute über aktuelle und geplante Aktivitäten des Dachverbandes zu informieren. Seit unserer erfolgreichen Tagung Ende Oktober in Berlin ist viel passiert. Themen in unserem Rundbrief sind unter anderem Berichte aus dem Dachverband und aus der Geschäftsstelle, Termine und Veranstaltungen sowie Literaturhinweise.

Nachdem wir seit 2004 in regelmäßiger Folge sehr anregende Fachtagungen ausgerichtet haben, können wir jetzt wieder daran anknüpfen. Vom 30.10. bis 1.11.2015 laden wir alle Interessierten aus dem Spektrum Lesben und Alter ein, angeregt durch Workshops und Vorträge gemeinsam zu diskutieren und sich über aktuelle Projekte auszutauschen.

„Gemeinsam in die Zukunft“ lautete das Motto des Deutschen Seniorentages, den Angela Merkel am 2. Juli eröffnete. Der Frankfurter Oberbürgermeister, Peter Feldmann, betonte in seiner Begrüßungsrede, dass es darum gehe, ALLE Seniorinnen und Senioren einzubeziehen - auch Lesben und Schwule.

Allmählich spricht es sich herum bei Alters- und Pflegeeinrichtungen: Es macht Sinn, Mitarbeiter_innen fortzubilden und für lesbisch-schwule Biografien zu sensibilisieren.