Mit prominenter Teilnahme wird am 17. November die 7. Fachtagung des Dachverbands Lesben und Alter eröffnet. So wird der Berliner Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Dr. Dirk Behrendt, die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Projektanträge des Dachverbands für 2017 bewilligt. Damit ist es auch in diesem Jahr möglich, den Facharbeitskreis Rente, das Bundestreffen ...

Das geplante Betriebsrentenstärkungsgesetz der Bundesregierung (BR-Drs. 780/16, BT-Drs. 18/11286), das am 10. März 2017 im Bundestag auf der Tagesordnung steht, ist nach Einschätzung des Deutschen Juristinnenbundes e.V. (djb) in der vorliegenden Form nicht geeignet, die Benachteiligungen von Frauen bei der betrieblichen Altersversorgung abzubauen.

Berlin, 01.03.2017 – Mit seinem Entwurf für die Bebauung der Schöneberger Linse ist das Wohnprojekt RuT FrauenKultur&Wohnen in die zweite Runde des Konzeptverfahrens gestartet. Dabei geht es um die Ausschreibung der Parzelle südlich des Tempelhofer Wegs in Berlin-Schöneberg, die von der Berliner Immobilienmanagement GmbH an einen sozialen Träger vergeben wird. „Mit unserem Vorhaben, Mietwohnungen von und für Frauen zu bauen, haben wir ein zukunftsfähiges Konzept für generationenübergreifendes und inklusives Wohnen vorgelegt“, sagt Jutta Brambach, Geschäftsführerin der RuT-Rad und Tat Berlin gGmbH.

Im November 2016 fand in der Antifaschistischen Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh das Seminar des Dachverbands „Das Rentensystem – Wir fordern die Mindestrente!“ statt. Frauen aus NRW, Hamburg, Berlin und Niedersachsen lernten über das bestehende Rentensystem und sponnen über gute Alternativen. Nun laden wir zu einem Folgewochenende am 04. und 05. März 2017 in Heideruh ein.

Beschäftigen – Lernen – Positionieren - Ein Wochenende vom Dachverband Lesben und Alter am 12./13. Nov. 2016 in Buchholz bei Hamburg

Wir wollen die Mindestrente! Mit dieser klaren Forderung positioniert sich der Dachverband Lesben und Alter – eine logische Konsequenz aus der Analyse, dass Altersarmut weiblich ist und das seit 1957 bestehende Rentensystem den versorgenden Mann bevorzugt.

Die Fachveranstaltung „Lesbisch älter werden und alt sein: wie wollen wir uns vernetzen, wohnen leben?“, hat am 22. Oktober 2016 in Kooperation mit LIBS- Lesben Informations- und Beratungsstelle e.V. in Frankfurt stattgefunden.

Mit rund 30 Teilnehmerinnen hat die gelungene Veranstaltung ein großes Interesse an diesem Thema in Frankfurt und der umgebenden Region deutlich gemacht. Fachfrauen und Interessentinnen brachten gleichermaßen den großen Bedarf zum Ausdruck, der an Angeboten für ältere und alte Lesben besteht, ebenso auch an Aufklärung und Sensibilisierung in den Einrichtungen der Altenarbeit. Auch auf dieser Veranstaltung wurde wieder einmal deutlich, dass Frauen/Lesben in diesem Themenbereich oftmals Vorreiterinnen sind und über jahrelange Erfahrungen und Kompetenzen verfügen, dies sich aber nirgendwo in entsprechender Förderung und gesellschaftlicher oder politischer Anerkennung widerspiegeln.

Die 40 seitige Expertise zum Thema Lesben und Schwule im Alter, verfasst von Heiko Gerlach und Markus Schupp als kleiner Teil des 7. Altenberichts der Bundesregierung ist nun veröffentlicht. 

Ungerechtigkeit bei der Entlohnung sowie Ungerechtigkeit bei der Rente haben dazu geführt, dass die Altersarmut ein weibliches Gesicht hat. Deshalb wird die materielle Lebenslage lesbischer Rentnerinnen 2017 in der Arbeit des Dachverbands Lesben und Alter im Fokus stehen. Darüber waren sich die Teilnehmerinnen des 6. Bundestreffens in Berlin einig.